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Nichts als Dankbarkeit



Eli

Wir vermissen es beide, bei dir im Satsang zu sein. Aber wir achten auf unsere Körper, was eine große Herausforderung ist, denn kurz vor Neujahr kam der Krebs bei mir zurück. Wir sind beide dennoch gewachsen, obwohl wir nicht mit dir zusammen sein konnten.

 

Ich sehe meine Verhaftung an meinen Körper sehr viel klarer als damals, als wir uns das letzte Mal gesehen haben. Letzte Woche wachte ich auf und ich konnte nicht verstehen, was diese Schwere war, die ich jeden Tag fühlte, wenn ich erwachte. Ich konnte sie nicht beschreiben, aber ich konnte sagen, wie sie sich anfühlte, wie Traurigkeit. Ich teilte das Adrian mit, und er sagte mir, dass er das gleiche fühle. Ich sagte ihm, dass ich es als Fixierung verstehen würde, es ging um die Anhaftung an den Körper, einen Körper, der physisch betrachtet in Harmonie ist. Er sagte: „Ich glaube, du hast Recht.“ Sobald wir das beide erkannt hatten, brannte es und ein Lächeln huschte über unsere Gesichter. Wir verbinden uns wirklich mit unserer wahren Natur. Wir erkennen so vieles, wenn wir durch die Welt gehen, das wir verpasst hätten, wenn wir dich nicht getroffen hätten.  Was wir empfinden ist tiefe Dankbarkeit für dich.

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Du bist in mir immer tiefer lebendig



Liebster Eli,


Ich komme gerade von Harbin zurück, wo ich ein paar Tage gewesen bin – zum ersten Mal alleine seit Meera geboren wurde und es war sehr schön und erholsam. Ich möchte mit dir teilen, wie ich im heißen Pool war, mit meinem Herzen an der Quelle von Mutter Frühling...brennend heißes Wasser, das sich über mich und durch mich ergoss, und ich fühlte DICH so tief! So schön...DU... Papaji, Ramana...es gab nur DICH, nur LIEBE und ich war so berührt. Du bist in mir immer tiefer lebendig. Ich bin so dankbar für die Zeit, die ich mit dir persönlich verbringen durfte und die du mir im Nacken saßest. Wie das geholfen hat!


Ich liebe dich immer!


Möge dieses neue Jahr all die Schönheit, Liebe und niemals endende und immer tiefere Freiheit bringen.


In Dankbarkeit und Liebe,


Padma

Erkenntnis ist alles

 

Vor fünfeinhalb Jahren erfuhr ich, dass ich Brustkrebs habe.


Ich befand mich in einer großen Menschenmenge als mich ein Radiologe anrief, um mir die Nachricht am Handy mitzuteilen. Als ich fühlte wie mein Mind und Körper durch den Raum taumelte, rief Elis Stimme mir zu: „Es ist immer ein guter Tag, um zu sterben.“


Viele Krankheiten später und nach großer physischer Zerstörung erfuhr ich die Gnade, diese Wahrheit zu leben während dieser Ego-Körper stirbt. Die Diagnose ist unwichtig. Die Erkenntnis ist alles. Jeder Tag ist ein großartiger Tag, zu einer eingebildeten Zukunft zu sterben und einer Vergangenheit, die nie gut genug war. Es ist immer ein guter Tag, um die mentalen und physischen und emotionalen Geschichten, die wir uns selbst erzählen, zur Ruhe zu bringen, egal wie logisch oder richtig sie gerade erscheinen mögen.

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Die Sangha in Ungarn und meine Erfahrung mit der Leela-Therapie


Liebster Eli und Ihr Lieben,

Kein Entkommen. Letztes Wochenende wurde ich geradezu zu einer Sangha geführt, wo man mich bat, Video-Satsang zu geben und über meine Erkenntnisse zu sprechen. Geheimnisvollerweise hatte mich letzte Woche ein Freund angerufen, ob ich ihn begleiten und am Wochenende vor einer Gruppe von Menschen sprechen wolle. Normalerweise treffen sie sich jeden Monat, aber der Gruppenleiter war krank geworden. Nach diesem Satsang habe ich wirklich erfahren, was Papaji sagt: „ Ich habe niemals Satsang gegeben, ich empfange immer nur Satsang.“ Am Ende des Tages war ich so still, da war nur Raum, Liebe, Frieden, Einheit, Dankbarkeit.

 

Obwohl am Tag vor dem Treffen so viel Stille und Liebe war, musste ich, als ich dort ankam, natürlich meiner Angst, die Kontrolle zu verlieren, ins Gesicht sehen, der Dummheit, die Bedürfnisse anderer Menschen erfüllen zu wollen, der Angst, nicht geliebt und verurteilt zu werden ... etc., und all die anderen Ängste, die normalerweise bei einer 6er-Fixierung kommen. Das Größte war, dass die Angst zwar da war, aber sie hatte keine Bedeutung, denn ich wurde von der Gnade geführt. In mir brannte es wirklich sehr, aber tief in mir gab es so viel Vertrauen!

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